Voller Freude und Sehnsucht …

… mit vielen Träumen und Plänen haben Sie die Geburt Ihres Kindes erwartet und waren in Liebe mit ihm verbunden.

Dann kam das Unerwartete. Nichts ist mehr, wie es sein sollte.
Sie haben Ihr Kind verloren.

Wir möchten Sie mit unserem Angebot unterstützen und begleiten.

Wie Betroffene auf das Ereignis reagieren, ist sehr unterschiedlich. 
Vieles ist möglich – nichts muss sein.

…Verlust

Jetzt können erst einmal Entsetzen und Leere, Nicht-Verstehen, Verzweiflung, Trauer, Schmerz und Wut, Schuldgedanken und Ängste Ihr Leben bestimmen. Manchmal erkennt man sich und sein Verhalten selber nicht mehr.

All das sind zunächst ganz normale Reaktionen auf das, was Sie gerade erleben. Mit dem Verlust umzugehen, fällt vielen schwer.

Auch die Menschen in Ihrem Umfeld sind häufig verunsichert und wissen kaum, wie sie reagieren sollen. Möglicherweise erfahren Sie Unverständnis oder einen verletzenden Umgang mit Ihrer Situation und Ihrem Erleben.

Suchen Sie sich Personen in Ihrem Umfeld, denen Sie vertrauen, mit denen Sie sprechen können, die Ihnen zuhören, für Sie da sind und Sie in Ihrem momentanen Erleben annehmen. Das kann helfen, den Tod Ihres Kindes besser zu verarbeiten.

Manchmal fehlt Eltern die Würdigung und Wertschätzung, die jedem Kind zusteht. Viele Betroffene spüren das auch daran, dass Fachbegriffe für sie kaum oder nur schwer auszusprechen sind. Das ist normal.

Sich dem Leben stellen…

Ebenso dürfen Sie auf Ihre Weise trauern und Abschied nehmen – mit all Ihren Empfindungen, Gedanken und Bedürfnissen. Jederzeit haben Sie die Möglichkeit, Ihrem Kind einen Namen zu geben.

Es kann sein, dass Ihr Partner oder Ihre Partnerin, Ihr(e) Kind(er) ganz anders trauern oder mit der Situation umgehen.

Das ist völlig normal, kann in Familien aber als schwierig und zusätzlich belastend erlebt werden. Enttäuschungen und Rückzug sind mögliche Folgen.

Trauen Sie sich, auch Geschwisterkinder in das Abschied nehmen und Trauern einzubinden – sie sind Teil des Geschehens und bekommen meist viel mehr mit, als Eltern glauben.

Trauer braucht Raum und Zeit. Es ist ein Weg, den Sie alleine und mit Ihrer Familie gehen. Dazu braucht es Kraft und den Mut, sich dem Leben zu stellen.

Trauerbegleitung und Beratungsangebote sind eine Möglichkeit, mit der Situation leben zu lernen. Dabei werden Ihnen Raum und Zeit gegeben, Ihren Verlust, Ihre Trauer und all das auszudrücken, was für Sie wichtig ist. Einfühlsame Gespräche können hilfreich sein, das Geschehene und eigene Empfindungen zu betrachten, offene Fragen und Ängste auszusprechen, Ideen des Abschiednehmens zu finden und umzusetzen.

Es kann sein, dass Sie erst nach Tagen, Wochen, Monaten oder sogar Jahren spüren, dass Ihnen der Verlust Ihres Kindes zu schaffen macht.
Sie können auch dann jederzeit Unterstützungsangebote nutzen.

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